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Viele Menschen haben schon mal von der Aseler Brücke gehört. Doch warum liegt sie den größten Teil des Jahres unter Wasser? Um das zu erklären erzähle ich euch etwas über die Geschichte vom Dorf Asel. Im Edertal wohnten schon in der Bronzezeit Menschen, wahrscheinlich Kelten, wovon die Hügelgräber, etwa 2 km Nordöstlich von Asel-Süd, zeugen. Im frühen Mittelalter war der Eder die Grenze zwischen die Sachsen, die die kleine Fleihburgen Hünselburg und Ehrenburg betrieben, und die Franken. Auf dem Weinberg gab es auch eine germanische Thing- und Kültstätte.
Um 1200 soll es das Dorf Alt-Asel (Esele, Ahsel oder Asel genannt) gegeben haben, gebietsmäßig gehörte es zum Ittergau. Entweder um 1250 oder gegen Ende des dreißigjährigen Krieges wurde Asel zerstört und die meisten Bewohner getötet. In 1317 wird Asel erstmals urkundlich erwähnt. Bis 1356 war es Teil der Herrschaft Itter, die danach an die Landgrafschaft Hessen gelangte. Durch die Erbteilung Hessens 1567 bekam Ludwig IV. von Hessen-Marburg Itter, doch als er Kinderlos starb, ging es 1604 an Hessen-Darmstadt. Danach wechselte die Herrschaft mehrmals von Besitzer, bis es 1650, in Folge der Friedensschlüsse zum Dreißigjährigen Krieges, endgültig bei Darmstadt blieb. 1821 wurde die Herrschaft Itter durch eine Verwaltungsreform in Kreis Vöhl umbenannt, welcher nach den Deutschen Krieg (1866) durch Preußen annektiert und Teil der neuen Provinz Hessen-Nassau wurde.
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